Puhdys' "Das Buch" neugeschrieben
Stell dir vor, wir sind umgeben von einer Welt,
In der intelligente Wesen leben.
Sie sehen vielleicht genauso aus wie wir.
Und in dieser Welt gibt es Bibliotheken, voll mit Büchern,
Geschrieben von Dichtern, Informatikern und Wissenschaftlern,
Und vielleicht, wenn auf der Erde deine Liebe so sehr erkalten wird,
Dass nichts, aber auch nichts mehr dich retten kann,
Dann vielleicht gibt es dort auch ein Buch,
Das heißt: Die Austilgung deines Namens.
Es wird über dich berichten, über dein Leben, über deinen Tod
Und über Feuer, das so groß war, dass keine Tränen es löschen konnten
Bis hin zur letzten Sekunde, als du aufhörtest zu existieren.
Und aus Zehnmilliarden Augen ein Trauerregen rann
Und ein Tränenmeer, das überlief
Und den letzten Damm der Erlösung zerbrach.
Und aus Zehnmilliarden Augen ein Trauerregen rann
Und ein Tränenmeer, das überlief
Und den letzten Damm der Erlösung zerbrach.
Getilgt aus dem Buch des Lammes, das dein Leben war
Vergeudet und verachtet, unendlich weit am Ziel vorbei,
Für immer verloren.
Die Erinnerung verblasst und kein einziger Gedanke an dich,
Als hätte es dich nie gegeben.
Und aus Zehnmilliarden Augen ein Trauerregen rann
Und ein Tränenmeer, das überlief
Und den letzten Damm der Erlösung zerbrach.
Und aus Zehnmilliarden Augen ein Trauerregen rann
Und ein Tränenmeer, das überlief
Und den letzten Damm der Erlösung zerbrach.
Und weil ich will, dass kein Engel wieder weint,
Wenn du dich mit mir gegen diesen Tod vereinst,
Dann sorgen wir, dass dieses Buch niemals erscheint.
Denn die Zehnmilliarden Augen woll'n dich immer leben sehn,
Du sollst Hoffnung haben, Heimat sein
Für die Liebe und Geborgenheit.
Denn die Zehnmilliarden Augen woll'n dich immer leben sehn,
Du sollst Hoffnung haben, Heimat sein
Für die Liebe und Geborgenheit.